So investierst du richtig an der Börse als Anfänger und Fortgeschrittener

Richtig investieren an der Börse - So investiert Investment.Traders

Unsere Investitionsstrategie, um richtig an der Börse zu investieren, gilt überwiegend der Dividendenstrategie. Ziel ist es, einen kontinuierlich starken und wachsenden Cashflow aufzubauen, der es uns ermöglicht, finanziell unabhängig zu werden.

Nachfolgend möchten wir euch einen Einblick geben, wie unsere Investments gestaltet sind. Am häufigsten erreichte uns nämlich die Frage, wie ein Portfolio zusammengestellt werden soll, um richtig an der Börse zu investieren.

Logo Investment Traders

Uns ist es besonders wichtig, breitflächig aufgestellt zu sein. Neben der Investitionen in verschiedenste Assetklassen unterscheiden wir auch die Risikoklasse der jeweiligen Anlagen, sowie der verschiedenster Länder und Branchen. Dazu führen wir den eigens entwickelten Masterplan, den wir vor Investitionsstart ausgearbeitet haben. Hierin wurde die Gewichtung aller Assetklassen inklusive der Branchen- und Länderverteilung spezifiziert.

Wichtigste Informationen zu richtig investieren an der Börse

Inhaltsverzeichnis

Die richtigen Assetklassen am Finanzmarkt

Die Assetklassen von Investment Traders gliedern sich in fünf verschiedene: Einzelaktien – ETFs –  Kryptowährungen – physische Edelmetalle –  Absicherungen des Wechselkurses.

Der Anteil der Einzelaktien ist mit 56,5 % des gesamten Portfolios am höchsten gewichtet. Die Risikoklasse ist orange, welches mittleres Risiko anzeigt. Der zweitgrößte Investitionsanteil fällt auf die ETFs mit 19,50 % Gewichtung – die Risikoklasse grün ist als geringes Risiko klassifiziert. Kryptowährungen sind mit einem hohen Risiko behaftet, dennoch haben wir entschieden, diese mit 10 % Portfolioanteil zu gewichten. Auch physische Edelmetalle gliedern mit 10 % in unsere Investmentstrategie ein, ebenso wie eine Absicherung der Wechselkursschwankungen mit 4 % am Gesamtportfolio.

Wie du dieses Vorgehen am besten planen kannst und welche Risikoklassen wie zu gliedern sind, wird in den zwei folgenden Videos detailliert geschildert – hier findest du sicher einige wichtige Eckpunkte, wie du deine Investments planen kannst, die letztendlich den Grundpfeiler für deine finanzielle Freiheit bilden.

Es ist unabdingbar, sich seine persönliche Investitionsstrategie zurechtzulegen. Die Höhe des Gesamtportfolios, die Anlagestrategie, sowie die Auswahl des persönlichen Risikos muss vor Investitionsstart klar strukturiert und genau durchdacht sein. Wenn du hier bereits gravierende Fehler begehst, die du im Laufe des Investitionslebens nicht mehr ausbügeln kannst, läufst du Gefahr, deinen gesamten Plan der finanziellen Unabhängigkeit zu gefährden.

Der Investitionsgrad der verschiedenen Anlageklassen

Der Investitionsgrad von Investment.Traders gliedert sich wie folgt:
Aufgrund der Marktlage ist der Fokus der Assetklassen zunächst auf die Einzelaktien, Kryptowährungen und die Edelmetalle gerichtet. Diese bauen wir sukzessive weiter aus, falls kursgünstige Gelegenheiten am Markt erkennbar sind.
Die Absicherung der Wechselkursschwankungen ist die nächste große Assetklasse, auf die wir unser Augenmerk legen. Die Exchange Traded Funds (ETF) ist der zweitgrößte Grundpfeiler in unserem Portfolio – hier erwägen wir jedoch unsere Investitionen erst zu starten, wenn der Finanzmarkt in einem langfristigen Bärenmarkt gefangen ist – diesen erwarten wir erst in den nächsten Jahren.

Der Investitionsgrad für die eigene finanzielle Unabhängigkeit ist ein langjähriger und stetiger Prozess. Niemand hat die Möglichkeit, über wenige Monate hinweg sein gewünschtes Portfolio aufzubauen. Die meisten hindern natürlich die monatlich frei verfügbaren Investitionsmittel. Das Geld, das du investieren möchtest, darfst du in nächster Zeit nicht benötigen, es muss idealerweise so lange wie möglich für dich arbeiten können.

Wir investieren bereits seit einigen Jahren und werden das auch noch einige Jahre fortführen, solange bis wir den 100-prozentigen Investitionsgrad erreicht haben. Nach aktuellem Stand haben wir fast die Hälfte unseres gesamten Portfolios gekauft.

Die Assetklasse der Einzelaktien ist mit mehr als 65 % gefüllt. ETFs haben wir noch keine im Portfolio. Die Kryptowährungen sind vor dem Hype und nach dem Crash weiterhin aufgefüllt worden. Wir erreichen hier einen Investitionsgrad von über 80 %. Auch die Edelmetalle wurden stetig zur kursgünstigen Gelegenheiten weiter zugekauft – hier haben wir fast die Hälfte der geplanten Investitionssumme erreicht.

Ziel beim Kauf einer Assetklasse ist es, diese möglichst unterbewertet und zum richtigen Zeitpunkt einzukaufen – der Gewinn liegt buchstäblich im Einkauf.

 Dafür nutzen wir unter anderem das Wissen aus der übergeordneten Sektorrotation. Diese ist über Jahre hinweg immer wiederkehrend und kann dir anzeigen, welche Assetklassen zu welchem Konjunkturzyklus passt.

Wie richtig in Edelmetalle investieren?

Um richtig in Edelmetalle wie Gold und Silber zu investieren und physisch zu kaufen, muss man sich mit diesem Themengebiet befassen und drei Fragen klären:

  1. Welche Edelmetalle kaufen?
  2. Wo kauft man am besten Edelmetalle?
  3. Zu welchem Zeitpunkt kauft man am besten Edelmetalle?

Um richtig in Edelmetalle zu investieren, braucht es nicht viel Können oder enormes Knowhow. Wenn man sich mit den beschriebenen drei Fragen auseinandersetzt, reicht das völlig aus, um richtig in Edelmetalle zu investieren. Wir finden, das ist die einfachste und sicherste Art einer Investition, um von steigender Edelmetallkursen zu partizipieren. 

Weche Edemletalle kaufen?

Zunächst stellt man wohl vor der Frage, ob Gold, Silber, Palladium oder Platin? Die Frage ist relativ einfach zu beantworten. Ein Anleger, der von steigender Nachfrage und einhergehenden Preissteigerungen in den Edelmetallen profitieren möchte, fokussiert sich auf Gold und Silber.
Während Platin und Palladium im Ankauf aufgrund des Spreads (Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs) sehr teuer sind und sich das zu deutlichen Ungunsten des Käufers auswirkt, kann man Gold und Silber bereits nahe am Sportpreis (der Preis, der an der Börse gehandelt wird) kaufen.

Dann wiederum steht man vor der Entscheidung, ob Sammler- oder Anlageprodukte, ob Goldmünzen, Silberbarren, Silbermünzen oder doch lieber Goldbarren?
Auch diese Frage lässt sich leicht beantworten – als Anleger kauft man das, was am günstigsten ist. Ich möchte doch viel Edelmetall für mein Geld. Dabei ist nicht der absolute Kaufpreis entscheidend, sondern der Preis je Gramm.

Um von Kurssteigerungen der Edelmetalle zu profitieren, reicht es vollkommen aus, in reine Anlageprodukte zu investieren. Vor allem, wenn man sich auf dem Edelmetallmarkt noch nicht auskennt, sind Sammlerprodukte nicht die erste Wahl. Obwohl Gold sehr teuer erscheint, ist es das billigste Edelmetall – hier bekommt man am meisten für sein Geld. Alles dazu findest du aber auch in einem Edelmetall Report.

Wo kauft man am besten Edelmetalle?

Am besten kauft man Edelmetalle bei einem vertrauensvollen und seriösen Edelmetallhändler, der zusätzliche noch sehr gute Preise anbietet. 

Dieser ist auf Anhieb nicht immer leicht zu finden. Auf Gold.de gibt es eine Übersicht vieler Händler. Alternativ kannst du auch in deinem Umkreis nach einem Händler suchen. Der Vorteil, du wirst ihn persönlich kennenlernen und kannst die Ware bei Bedarf sofort abholen. Der Nachteil wird allerdings sein, dass die Preise wahrscheinlich leicht über den Preisen der Edelmetallhändler im Internet liegen.

Zu welchem Zeitpunkt kauft man am besten Edelmetalle?

Der beste Zeitpunkt um in Edelmetalle zu investieren und zuzukaufen sind saisonal betrachtet immer die Sommermonate.
Ebenso ist der Herbst mit dem Monat Oktober oder das Neujahr im Januar oft mit einem zyklischen saisonalen Tiefpunkt ausgestattet.

Alles, was du dazu wissen musst, wie zum Beispiel das Market-Timing oder die Saisonalität, haben wir dir in diesem Video nochmals genau erläutert:

Auch wir haben jüngst wieder zugekauft. Aufgrund der Saisonalität in Kombination günstigen Kursgelegenheiten haben wir unseren Edelmetallbestand weiter ausgebaut.
Dabei unterscheiden wir noch Gold und Silber. Zwar hat Silber ein höheres Aufgeld zum Spotpreis als Gold, allerdings ist das silbrige Edelmetall auch der Hebel zu Gold. Der Silberpreis bewegt sich überproportional zum Goldpreis. Das kann natürlich ein Risiko, wie auch ein Vorteil sein. Letztendlich muss dieses Vorgehen aber mit der eigenen Anlagestrategie decken.

Beim Kauf von Silber sollte man natürlich ebenfalls das Verhältnis von dem eingesetzten Geld zu dem dafür bekommenden Silber achten, dies haben wir dir in den Videos auch genau veranschaulicht.

Ein weiterer Aspekt, den wir nutzen, wenn wir Silber als Edelmetall in unser Investmentportfolio kaufen, ist das Gold-Silber-Ratio.
Ein Verhältnis, das darstellt, wie Silber im Gegensatz zu Gold bewertet ist. Wir kaufen ausschließlich Silber, wenn das Gold-Silber-Ratio größer 80 ist. Das lässt darauf schließen, dass Silber im Verhältnis zu Gold unterbewertet ist. Man bekommt bei diesem Verhältnis nämlich 80 Unzen Silber für eine Unze Gold.

Die Assetklasse der Edelmetalle in unserem Investmentportfolio, ist knapp zur Hälfte investiert. Warum setzten wir aktuell den Fokus auf diese Assetklasse der Edelmetalle?
Was klar ist, dass sich derzeit die amerikanischen Zinsen in einem steigendem Umfeld befinden, das hemmt den Gold- und Silberpreis, weil diese auf der ganzen Welt in US-Dollar gehandelt werden. Dennoch erreichten die Edelmetallpreise neue Rekordstände. Sollten die Zinsen wieder in den Normalbereich von etwa 2 % zurückkehren, dürfte das die Edelmetallpreise weiter beflügeln, da dadurch der US-Dollar wieder aufgewertet wird.


Außerdem erwarten wir in den nächsten Jahren eine übergeordnete und starke Korrektur an den Aktienmärkten. In diesem Zeitpunkt dürften die Edelmetalle als sicherer Hafen wiederum stärker nachgefragt werden.

Denk bitte daran, dass das nicht als Anlageberatung zu verstehen ist. Nur du selbst kannst dich für eine Anlagestrategie entscheiden.
Wir können dir lediglich einige Tipps und Tricks nennen, mit denen du einfach und richtig in Edelmetalle investieren und das gelingt dir am besten mit dem Edelmetall Report.

Bereits seit Anfang 2023 verdichteten sich die Hinweise zunehmend, dass die Edelmetalle wieder interessant werden können. Ich nutzte die Gunst der Stunde und erstellte einen Blogbeitrag zur technischen Ausgangslage für Gold.
Zusätzlich habe ich in diesem Video alle wichtige Punkte dazu geklärt, an dem nach wie vor weiter festgehalten werden kann.

Fazit: Investieren in Edelmetalle

Edelmetalle als Assetklasse in einem Investmentportfolio kann Vor- und Nachteile haben. Zwar werfen die physischen Edelmetalle keinen Cashflow in Form von Dividenden ab, sie sorgen allerdings für eine Glättung im Depot in unruhigen Aktienmarktzeiten. Zumal können sie auch schnell wieder zu Geld gemacht werden, wobei wir hoffen, dass die nächsten 30 Jahren nicht tun zu müssen. Dafür müssen wir uns aber im Schnitt mit 3 % Kursperformance p.a. zufriedengeben.
Je länger man eine Investition in den Edelmetallen hält, desto länger kann sie für uns arbeiten. Rohstoffe sind begrenzt, also endlich. Das ist ein entscheidender Vorteil, um in Edelmetalle zu investieren. 

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Wie richtig in Kryptowährungen investieren?

Um richtig in Kryptowährungen zu investieren, benötigst du zwei Dinge.
Erstens den passenden Broker und zweitens die richtigen Kryptowährungen. In Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) oder Ethereum (ETH) investieren, ist allerdings deutlich risikobehafteter als andere Assetklassen.

Viele scheuen sich davor, in Kryptowährungen zu investieren – der Tenor aus der Allgemeinheit klingt in etwa so: Alles Spekulation – ich habe für mein Geld nichts in der Hand – das ist nur ein Hype und wird sich in der Realität nicht durchsetzen.
Merk dir bitte unbedingt eines: Wenn du tust, was alle tun, bekommst du auch nur das, was alle bekommen. Und diesen Satz solltest du dir wirklich gut merken, dabei müssen sich diese Worte nicht immer auf eine Investition beziehen.

Fakt ist natürlich auch, dass Kryptowährungen relativ neu sind und die Technologie dahinter weitestgehend in den Kinderschuhen stecken. Dennoch, es gibt Länder, wie El Salvador, die den Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel akzeptieren. Auch auf dem afrikanischen Kontinent gibt es bereits Start-Ups, die die Bezahlungen von Waren und Dienstleistungen über die digitale Währung Bitcoin vorantreiben und die Möglichkeit geschaffen haben, mit dem Bitcoin bezahlen zu können.
Wir haben bereits erste Bitcoin-Automaten, ähnlich wie Geldautomaten einer Bank, zum Beispiel in der Tschechei gesehen.
Ist das jetzt alles Lug und Trug oder ist es eine neue Technologie, wie das Internet in den Jahren 1990?

In diesem Zusammenhang haben wir dafür extra einen renommierten Experten der Kryptowährungen interviewt, um alle offenen Fragen der Investorengesellschaft zu klären.
Sascha Huber ist mit seiner Expertise ein absoluter Fachmann auf dem Gebiet der neuen Technologien, die hinter den Kryptowährungen stehen.

Aber, natürlich wird sich nicht jede Kryptowährung und die dahinterstehende Technologie durchsetzen.

In welche Kryptowährungen investieren?

Neben den größten Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum gibt es aber noch mehr als 9.000 andere Kryptowährungen und die dazugehörigen Technologien zu Auswahl. Anhand der Marktkapitalisierung ist aber der Bitcoin mit 585 Mrd. USD die größte Kryptowährung. Auf Platz zwei steht Ethereum mit 229 Mrd. USD.

Wenn man schon in eine neue Assetklasse oder Technologie investiert, dann sollte man sich auf die Leader in dem Bereich fokussieren.  Es geht uns Investoren letztendlich darum, an den Kurssteigerungen der digitalen Währungen zu partizipieren. Noch geschickter ist es dazu, nicht nur auf ein Pferd zu setzen.  Wir setzen daher auf Bitcoin und Ethereum, denn als Investor ist man nicht auf das schnelle Geld aus, man investiert sein hart erarbeitetes Geld in Werte, die großes Potenzial in der Branche haben und deren Technologie sich sehr wahrscheinlich durchsetzen wird.

 

In Bitcoin investieren

Mit der Investition in Bitcoin ist die Chance gegeben, dass sich als ein weiteres weltweites Zahlungsmittel etablieren könnte. Die Blockchain-Technologie, auf die der Bitcoin basiert, ist ein dezentrales Geldsystem, welches weder zensiert noch manipuliert werden kann. Bitcoin, wie alle anderen Kryptowährungen auch, sind nicht reguliert, das erscheint auch nicht möglich und bringt erhebliche Vorteile mit sich. Ein weiterer spannender Aspekt ist, dass die Zahl der Bitcoins begrenzt ist.

21 Mio. Bitcoins können maximal generiert respektive geschürft werden. Rund 90 % sind bereits geschürft und im Umlauf. Wenn ein begrenztes Gut gebraucht wird, ist es nur eine Frage der Zeit, dass der dieses Guts steigt. Das beste Beispiel dazu ist Gold – ein natürlicher Rohstoff, der nicht synthetisch hergestellt oder vervielfältigt werden kann. Der Kursstand einer Unze Gold hat immer wieder einen neuen Höhepunkt erreicht.

Ethereum hingegen ist eine dezentralisierte Open-Source-Plattform, die auf der Blockchain-Technologie basiert. Dieser ermöglicht jedem, dezentrale Anwendungen mithilfe von Smart-Contract-Plattformen abzuwickeln. Ethereum wird dabei von den meisten Kryptowährungen verwendet und ist die Mutter aller Smart-Contract-Plattformen.
Stell dir also vor, diese Kryptowährung ist das globale Internet, so wie du es heute kennst. Um eine eigene Website zu erstellen, brauchst du das Internet – so ähnlich verhält sich das vereinfacht gesagt sinnbildlich mit Ethereum.

Aus den genannten Punkten haben wir uns für die Investitionen in diese Kryptowährungen entschieden. Wie du zu Beginn des Artikels gesehen hast, ist die Positionsgröße zum Gesamtportfolio allerdings überschaubar. Aber auch das muss zu deinem eigenen Risikoprofil passen, oder eben nicht.

Welcher Broker für Kryptowährungen nutzen?

Ein Broker für Kryptowährungen muss seriös, zuverlässig und vor allem sicher sein – wir nutzen Bison als Broker, um in Kryptowährungen zu investieren. Bison ist deutscher Broker und wurde von der Sowa Labs GmbH gegründet, eine Tochtergesellschaft der Börse Stuttgart.

Hinter Bison steht also die Börse Stuttgart selbst. Das macht sich auch beim Handel der Kryptowährungen bemerkbar. Alle Kryptos werden an die EUWAX ge- und verkauft. Mit Bison haben wir die Möglichkeit, echte Kryptowährungen zu erwerben.
Bison gibt es sowohl als Web, als auch als App fürs Handy und wirbt dafür Kryptowährungen ohne Orderprovision zu handeln.

Wie verdient Bison dann aber sein Geld?

Zwar ist der Handel mit Kryptowährungen tatsächlich entgeltfrei, allerdings finanziert sich Bison über den Spread (der Preis zwischen Ankauf- und Verkaufspreis). Dieser ist ein klein wenig höher als bei ausländischen Konkurrenten wie Coinbase, Kraken etc. Das ist ein gängiges Marketingmodell, das Bison allerdings auch in den FAQs beschreibt und Transparenz zeigt. Zwar kann man über Bison auf ETFs und Aktien kaufen, allerdings ist die Auswahl hier noch sehr eingeschränkt und die Orderprovision liegt bei 1,99 EUR je Ausführung.

Wir haben uns für Bison entschieden, weil vor allem die Börse Stuttgart dahinter steht. Sicherheit bei einem Kryptobroker muss an erster Stelle stehen – sicher hast du schon gelesen, dass auch große ausländische Börsen mit Kryptowährungen gehackt wurden und die Kunden keine Kryptowährungen mehr hatten.

Wir können zwar nicht garantieren, dass das bei Bison respektive Börse Stuttgart nie der Fall sein wird, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit dafür ziemlich gering. Wenn du dir doch unsicher bist, dass du vielleicht von einem Hackerangriff deine Kryptowährungen verlieren wirst, ist es sinnvoll sie “offline” zu nehmen.

Wenn du bei Kryptobörsen oder auch Bison in Kryptowährungen investierst und sie dort lagern lässt, nennt sich das eine “Hot Wallet”.
Eine Wallet ist die Brieftasche, in dem die Coins aufbewahrt werden. Da die Coins in der Wallet dennoch Verbindung mit dem Internet haben, ist die Wallet “hot” für Hackerangriffe. Es gibt die Möglichkeit, auch bei Bison, die Kryptowährungen in eine “Cold Wallet”, also ohne Internetzugang, zu übertragen. Dafür benötigst du lediglich einen Ledger, vereinfacht gesagt einen USB-Stick. Mit diesem kannst du dann die Kryptowährungen von der “Bison-Wallet” auf den Ledger übertragen. Jetzt musst du ihn nur noch gut verstecken und schon bist du vor Hackerangriffen geschützt.
PS: Verstecke ihn nur so gut, dass du ihn auch wieder findest in einigen Jahren.

Nichtsdestotrotz können wir selbst Bison absolut empfehlen. Wir nutzen Bison als Broker für unsere Kryptowährungen schon seit einigen Jahren und konnten nicht eine schlechte Erfahrung sammeln. Hier findest du den ausführlichen Erfahrungsbericht zu Bison.Wenn du ebenfalls Bison als Broker für die Investition in Kryptowährungen nutzen möchtest, gelangst du hier zu Bison:

Aufteilung der Investitionen in die Kryptowährungen

Kommen wir jetzt zu unserer persönlichen Aufteilung zwischen den beiden Kryptowährungen BTC und ETH. Auch das ist selbstverständlich nicht als Anlageberatung zu verstehen. Es ist wichtig, sich mit seinen eigenen Investitionen auseinander zu setzen und entsprechend aufzuteilen.

Zuerst sei gesagt, dass Ethereum der Hebel auf Bitcoin ist. Ähnlich wie Silber zu Gold bewegt sich ETH deutlich volatiler gegenüber dem Bitcoin. Das kann natürlich ein Vorteil sein, muss es allerdings nicht. Im Performancevergleich, wenn man denn die Technologien überhaupt miteinander vergleichen will, erkennst du, dass ETH seit Beginn der Zeitreihe 2017 auch besser performt.

Wir haben uns dazu entschieden, die Technologie des Bitcoins überzugewichten. Die Investition in Bitcoin soll letztendlich um 75 % der gesamten Investition in den Kryptowährungen veranschlagen. Das Invest in Ethereum ist demnach bei rund 25 %. Warum haben wir uns so entschieden?

In eine neue Technologie zu investieren, birgt immer enorme Risiken. Es ist nicht zu gewiss, ob sich der Kryptomarkt in den nächsten Jahrzehnten gänzlich durchsetzt. Bitcoin ist nicht nur die bekannteste Kryptowährung, sie wird nämlich auch mit dem größten Marktanteil gehandelt. Wie bereits erwähnt, gibts es bereits nicht nur im Word Wide Web die Möglichkeit, mit BTC zu bezahlen, auch Tauschautomaten haben wir bereits zu sehen bekommen. Das hat uns zu dem Entschluss kommen lassen, die BTC-Position überzubewerten und somit einen kleinen Schritt mehr in Richtung Sicherheit zu gehen.

Wir haben hier einen Bildausschnitt direkt aus der Bison App mitgebracht.  Die aktuelle Aufteilung der Kryptowährungen ist mit 72,99 % BTC zu 27,01 % ETH fast schon auf unseren gewünschten Stand. 


Wie du zu Beginn des Artikels gesehen hast, ist der Investitionsgrad bei den Kryptowährungen fast voll. Aktuell bewegen wir uns etwa bei 81 % – d.h. der gesamte Portfolioanteil der Kryptowährungen, der 10 % ausmacht, ist fast vollständig erreicht. 
Eingangs schrieben wir ja bereits, dass wir uns auf die Assetklassen der Kryptowährungen und der Edelmetalle am stärksten fokussieren. Im Fall der Kryptowährungen ist es nämlich so, so früh wie möglich in den neuen Technologien, die sich hinter BTC und ETH verbergen, um möglichst stark davon zu profitieren, wenn sich diese durchsetzen sollten.

Wann in Kryptowährungen investieren?

Die Frage hast du dir sicher schon oft gestellt. Die Antwort lautet: immer!

Dabei ist es natürlich ratsam zu kaufen, wenn die Kurse günstig sind. Das ist am Allzeithoch nicht der Fall. Wir sind schon seit einigen Jahren in den zwei Kryptowährungen investiert und haben mit unseren Positionen auch die Rekordstände im November 2021 miterlebt. Die größten Zukäufe haben wir allerdings weit vorher und in der folglichen Korrektur vorgenommen. Das ist auch dem Performancechart des Krypto-Portfolios aus Bison zu entnehmen.

Während Bitcoin und Ethereum noch gut zwei Drittel unter ihrem All-Time-High markieren, erreicht das Portfolio, bestehend aus den zwei genannten Coins, ein neues Rekordhoch. Das gelingt durch geschickte Zukäufe, die neben den Sparplänen, den Löwenanteil ausmachen.
Wer das Know-how über den Finanzmarkt besitzt, kann zwar nicht hellsehen, allerdings kann man beurteilen, wann ein Zukauf sinnvoll erscheint und die Wahrscheinlichkeit für steigende Kurse gegeben ist.
Neben diesen großen Zukäufen haben wir immer wieder die Möglichkeit von Bison genutzt, Sparpläne auf diese zwei Coins ausführen zu lassen. Gerade in Zeiten einer übergeordneten Korrektur, helfen Sparpläne durch den Cost-Average-Effekt, dein Einstandskurs zu senken und mehr Anteile erwerben zu können.
Bei Bison kannst du alle 17 Kryptowährungen individuell besparen lassen und das ist neben den genannten Vorzüge auch noch extrem einfach und kostenfrei

Fazit: Investieren in Kryptowährungen

In Kryptowährungen zu investieren, ist sehr risikoreich. Eine neue, noch nicht voll ausgeschöpfte Technologie steht hinter den Kryptowerten.

Wenn du allerdings der Meinung bist, dass diese Technologie eine Zukunft haben kann, ist es sinnvoll in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum zu investieren. Aufgrund des hohen Risikos musst du dir allerdings genau überlegen, wie hoch der Anteil im Gesamtportfolio ausmachen soll. Denk dran, überproportionale Rendite kann mit überproportionalen Risiko einhergehen.  

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Wie richtig in ETFs investieren?

Um richtig in ETFs (Exchange Traded Funds) zu investieren, ist neben dem richtigen Broker, die Auswahl der passenden ETFs, vor allem deren Basiskennzahlen, entscheidend. Es gibt eine riesige Auswahl von ETF-Anbietern, abzubildende Indizes, verschiedene Sektoren und Branchen. Aber auch die Replikationsmethode oder gar die Aufschüttungsart ist entscheidend. 

Zu viel des Guten? Kein Problem. In folgendem Abschnitt zeigen wir dir, worauf es wirklich ankommt. Das sind selbstverständlich nur Tipps, die wir dir an die Hand geben können, ob und wie du in ETFs investierst, bleibt alleine deine Entscheidung.

Basiskennzahlen eines Exchange Traded Funds (ETF)

Um die richtigen ETFs auszuwählen, muss man sich zunächst mit den Basiskennzahlen eines Exchange Traded Funds auseinandersetzen. Darunter fallen zum Beispiel:

  • Fondvolumen
  • Total Expense Ratio (TER)
  • Steuersitz des ETFs
  • Replikationsmethode
  • Ausschüttungsart des ETFs

Um dir die Basiskennzahlen eines ETFs einfach und verständlich zu erläutern, findest du unter diesem Absatz direkt zwei Videos, die dich über die wichtigsten Aspekte der Basiskennzahlen aufklären.

In diesem Video zeige ich dir, welche Ausschüttungsart eines ETFs wann sinnvoll sein kann. Denn seit dem der Basiszins wieder positiv ist, könnte eine steuerliche Vorabpauschale bei thesaurierenden ETFs anfallen.

In dieser kurzen Videosequenz informiere ich dich über die verschiedenen Replikationsmethoden respektive Abbildungsmethoden eines ETFs. Denn ist zu unterscheiden, ob der ETF den Index physisch, swapbasiert oder gesampelt abbildet.

Wie du merkst, ist es gar nicht so schwer einen richtigen ETF für das Investieren auszuwählen, wenn du vorab weißt vorauf du bei der Auswahl schon einmal grundsätzlich achten musst. Denn die Wahl der falschen Basiskennzahlen können dir unter Umständen schon Performanceeinbußen bringen.

Jetzt, wo du weißt, worauf die unbedingt achten solltest, kannst du dich an deine ETF-Strategie für dein Portfolio machen. 

In welche ETFs investieren?

Ein ETF (Exchange traded fund) bildet ja immer einen zugrundeliegenden Index ab. ETFs sind deshalb so populär geworden, weil dadurch alle Privatanlegern und Investoren die Möglichkeit gegeben wird, in fast alle Sektoren, Branchen, Assetklassen und Aktiengattungen zu investieren. Um einen passenden ETF auszuwählen, nutzen wir justETF. Diese Plattform finden wir strukturell gut aufgebaut, einfach anwendbar und sehr gut visualisiert. Mit justETF findest du ganz einfach deine gewünschten ETFs. 

Wir werden dich zwar nicht beraten, in welche ETFs du investieren sollst, das ist uns rechtlich gar nicht erlaubt, wir zeigen dir aber eine passende Core-Satellite-Strategie, die schematisch zeigt, wie du die Strategie nutzen kannst, um langfristig Vermögen aufzubauen.

Die beste Core-Satellite-Strategie mit ETFs

Bei einer Core-Satellite-Strategie geht es darum, ein Portfolio aufzubauen, das einen substanziellen Kern aufweist, der durch sogenannte Satelliten zusätzlich ausgebaut wird. 

Der Kern hält mindestens 50 % des Portfolios und sollte ein breitgefächerter ETF sein, der die Basis, also den Kern, abbildet. Dieser ETF wird meist ein World ETF sein – hier solltest du aber unbedingt auf die richtigen und passenden Basiskennzahlen achten und die ETF-Anbieter und die ETFs selbst untereinander vergleichen.

Bei den Satelliten geht es darum, gewünschte Branchen, Themen, Anlagestrategien oder Länder zu finden, die in Zukunft deutliches Potenzial versprechen. Die Satelliten können hier durchaus risikoreicher gestaltet werden als der Kern – wie du hier am besten rangehst, zeigen wir dir hier im Video:

Die Core-Satellite-Strategie mit ETFs bilden in unserem Gesamtportfolio nur einen Anteil ab, der auf das ganzheitliche Portfolio mit 19,50 % gewichtet ist. Aber auch das muss ganz allein deine Entscheidung bleiben. 

Unser ETF Portfolio

Unser ETF Portfolio verfolgt genau diese Core-Satellite-Strategie, die auf unser Risikoprofil zugeschnitten ist. So ist es bei uns allerdings, anders als bei der üblichen Core-Satellite-Strategie, nicht der Kern als solcher, der einen überproportionalen Anteil des ETF-Portfolios ausmacht. Eine Anlagestrategie ist nie in Stein gemeißelt und muss individuell auf deine Bedürfnisse angepasst werden.

Der Kern

Auch unser “Kern” bildet ein World ETF ab. Dabei haben wir darauf geachtet, dass die Performance im Verhältnis zur Total Expense Ratio steht. Weniger entscheidend war das Fondsvolumen und das Alter eines World ETFs. Diese Aspekte kann man nur deswegen nachrangig betrachten, weil ein World ETF grundsätzlich solider in dessen Risikoklasse ist.

Die Satelliten

Auch unsere Satellitenauswahl steht im gesamten Verhältnis zur Core-Satellite-Strategie selbst. Uns war es sehr wichtig, diverse Länder, bestehende Branchen, sowie eine risikoreichere Branche mit in unser Portfolio auzunehmen

ETF Aufteilung und Gewichtung

Die beste Anlagestrategie ist die, die du dir selbst baust. Wir haben uns hier risikoreicher entschieden, wir gewichten jeden ETF in unserer Core-Satellite-Strategie zu gleichen Teilen. Unten aufgeführt, siehst du, wie die Aufteilung der ETFs genau aussieht. Insgesamt bleiben wir mit dieser ETF Aufteilung immer noch im grünen Bereich der Risikoklasse, was uns immens wichtig war, im Verhältnis zum gesamten Investmentportfolio.

ETF Aufteilung Core-Satellite-Strategie

Investitionsgrad unseres ETF-Portfolios

Der Investitionsgrad unseres ETF-Portfolios ist bei sagenhaften 0 %. In dieser Assetklasse wurde noch kein einziger Euro investiert. Warum nicht?
Wir sehen die Möglichkeit, mit ETFs Vermögen aufzubauen, als eine sehr solide und wohl die einfachste Möglichkeit. Aber auch hier denken wir, dass wir den Markt schlagen können, mit dem richtigen Market-Timing. Das gelingt nur mit viel Erfahrung, Know-How, aber auch mit den richtigen Tipps und Tricks zum Market-Timing.

Wir erwarten aufgrund der aktuellen Markt-, Zins- und Wirtschaftslage in den nächsten Jahren einen massiven Rückgang an den Aktienmärkten. Diese Chance möchten wir dann nutzen, um sukzessive unser ETF-Porfolio zum Vermögensaufbau auszubauen. Was ist, wenn wir diese Chance in den kommenden Jahren nicht zu sehen bekommen? Dann sind wir sehr gut im Bereich der Aktien aufgestellt. Dazu mehr im folgenden Abschnitt.

Fazit: Investieren in ETFs

Durch Exchange Traded Funds wird uns als Investor die Möglichkeit gegeben, breit gestreut in aller Art von Technologien, Branchen, Länder oder Themengebiete und Aktienstrategien zu investieren.

Die ETFs sind ideal für Privatanleger geeignet, um langfristigen Vermögensaufbau mit passablem Risiko zu betreiben. Wenn du hier bereits einen Schritt weiter denkst und dir ein qualitativ gutes Core-Satellite-Depot mit ETFS zusammenstellst, kannst du auch hier gute Renditen erwarten, ohne zu großes Risiko einzugehen. In diesem Abschnitt des Artikels habe ich dir die Basics vermittelt und wichtige Tipps und Tricks an die Hand gegeben – mach was draus!

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Wie richtig in Aktien an der Börse investieren?

Um grundsätzlich in Aktien zu investieren, braucht es gar nicht viel. Ein Broker mit verfügbaren Guthaben reicht allemal. So starten leider die meisten und haben sich dabei nicht einmal Gedanken dazu gemacht. Viele spekulieren mit Aktien, anstatt in die Unternehmen zu investieren. Es dauert in der Regel nicht lange, bis das Depot wieder aufgelöst wird, nachdem genug Lehrgeld bezahlt worden ist.

Und genau das hält die meisten alle Deutschen davon ab, in Aktien zu investieren. Negative Erfahrungsberichte überwiegen, jene, die positive berichten, werden eher belächelt. Zum Glück aber, liest du diesen Beitrag, um genau von dem Gegenteil überzeugt zu werden. Wer sich zuvor einen guten Plan zurechtlegt, profitiert langfristig von Aktien

Welcher Broker für Aktien-Investments?

Um Aktien kaufen zu können, benötigst du einen Broker. Also eine Plattform, der als Vermittler zwischen dir und der Börse steht, dir den Kauf und Verkauf von verschiedenen Assetklassen ermöglicht und diese verwahrt. Heutzutage gibt es jede Menge verschiedene Broker, mit verschiedenen Vor- und Nachteilen. Grundsätzlich kann man Broker in zwei Kategorien einteilen; die Neobroker und die Fullbroker.

Vor- und Nachteile zu den Neobrokern

Jeder Brokerkategorie hat seine Vor- und Nachteile und können somit positiv oder negativ auf deine Investments auswirken. Wichtig ist, dass du diese bereits vorher kennst.

Vorteile der Neobroker
Nachteile der Neobroker
Trade Republic USP

Neobroker sind bei den jüngsten Privatanlegern sehr begehrt. Sie bestechen durch eine sehr günstige, oder gar kostenlose Preisgestaltung. Dies wird jedoch durch die Benutzerfreundlichkeit, Visualisierung und den meist eingeschränkten Kundesupport wieder ausgestochen. Die Möglichkeit, viele Aktien über Aktiensparpläne bereits ab 10 Euro Sparplanrate ausführen zu lassen und das sogar meistens kostenlos, lässt die Depoteröffnungen, die größtenteils sehr schnell und einfach über das Handy ausgeführt werden, in die Höhe schnellen.

Als langfristiger Investor kann ich dir allerdings sagen, dass eine günstige Preisgestaltung nicht immer das Beste ist. Denn Neobroker wie Trade Republic beispielsweise, finanzieren sich durch sogenannte Kickback-Modelle. Das Geschäftsmodell dahinter besteht darin, den Kunden die Aktien nur über einen Handelsplatz anzubieten – in dem Fall Lang und Schwarz. Das hat den erheblichen Nachteil, dass die Kunden nur Aktien kaufen können, die auch am Direkthandelsplatz Lang und Schwarz handelbar sind. So wird das Aktienuniversum für die Kunden deutlich eingeschränkt und die Chance bei einem Handelsplatz zu kaufen, der die Aktie vielleicht mit einem geringeren Spread anbietet, verwehrt.

Zudem wurde jüngst ein europäisches Gesetz verabschiedet, dass das sogenannte Kickback-Modell “Payment for Orderflow” ab dem 01.01.2026 verboten hat – das dürfte Folgen für die Neobroker und deren Preisgestaltung haben. Du siehst also, es gibt auch Schattenseiten bei den günstigen Neobrokern.

Vorteile und Nachteile zu den Fullbrokern

Auch Fullbroker haben natürlich Licht und Schatten, die hier nachfolgend aufgelistet sind und du vorab in deine Investmententscheidungen mit einbeziehen solltest.

Nachteile der Fullbroker
  • Wenig Aktien über kostenlose Sparpläne möglich
  •  Ordergebühren im mittleren einstelligen Betrag
  •  Wenig kostenlose ETF-Sparpläne möglich
  • Kein zusätzlicher Zinsbonus auf nicht investiertes Geld
Vorteile der Fullbroker
  • Das gesamte Aktiensammelsurium steht zur Auswahl für Investments bereit
  •  In der Regel sehr guter Kundensupport
  •  Visualisierung und Benutzerfreundlichkeit deutlich angenehmer
  •  Auch direkter Kauf über die Börsen möglich
  •  Kauf über ausländische Börsen ebenfalls kostengünstig umsetzbar

Die Orderkosten der Fullbroker, wie zum Beispiel Flatex liegt in der Regel bei 5,90 Euro je Transaktion. Damit natürlich deutlich teurer als bei den Neobrokern – dir steht damit allerdings jede Aktiengattung an verschiedenen Handelsplätzen und ausländischen Börsen zu Verfügung. Der Kauf einer Aktie an der NYSE kostet hier auch nur 5,90 Euro. Weniger sind Fullbroker geeignet für die monatlichen Sparplanausführungen. Hier werden nur wenige Aktien und ETFs angeboten, die meist auch nicht entgeltfrei bespart werden können. 

Wie du siehst bieten beide Brokerkategorien ihre Vorteile, haben aber auch Nachteile, die dir zum Verhängnis werden können. Ideal musst du nun vorab entscheiden, welche Art von Investitionen, Direktkäufe an Börsen oder im Ausland, oder du lieber monatlich konstant in verschiedene Aktien investieren möchtest. Zur Not empfehle ich dir zwei Depots zu eröffnen, eines bei einem Neobroker und ein Fullbroker Depot, so kannst du die Vorteile beider Broker nutzen und die Nachteile gegeneinander aushebeln – auch ich bin nicht drumherum gekommen. Zum Abschluss des Brokervergleichs, gibt es ein detailliertes Video, das du sehen solltest!

Grundlagen für das Investieren in Aktien

Ich möchte vorab eines direkt klarstellen. Neben den Kryptowährungen ist das Investieren in Einzelaktien das risikoreichste und schwankungsfreudigste Investment in dem gesamten Portfolio. Dennoch ergeben sich mit Einzelaktien auch sehr gute Möglichkeiten, fokussiert in Unternehmen zu investieren und höhere Renditen zu erzielen. Hierzu habe ich dir ein kurzes Einführungsvideo angehängt, dass den Nagel auf den Kopf trifft: 

Das richtige Aktiendepot

Um sich ein Aktiendepot aufzubauen, bedarf es vorab eine grundlegende Planung. Du musst dir Fragen beantworten wie:

  1. Welche Aktienstrategie soll ich wählen?
  2. Wie viele Aktien möchte in insgesamt in meinem Portfolio?
  3. Wie hoch ist die Kaufsumme pro Unternehmen?
  4. Sparpläne oder Einmalkäufe?
  5. Welche Branchen möchte ich in meinem Depot?
  6. Wie soll die Gewichtung der einzelnen Unternehmen im gesamten Depot aussehen?
  7. Gewichte ich Branchen explizit über?
  8. Benötige ich eine Nachkaufstrategie?

Das sind die wichtigsten Fragen, die es zu klären gilt. Und die kannst letztendlich nur du für dich selbst einscheiden, um richtig an der Börse zu investieren. Im folgenden Abschnitt werde ich erklären, wie du auf diese wichtigsten Fragen die richtigen Antworten bekommst.

Wie investiere ich richtig an der Börse in ein Aktiendepot?

Zuerst musst du dir selbst einige Fragen stellen, um herausfinden zu können, wie dein Aktiendepot aussehen soll. Das A und O eines richtigen Aktiendepots ist die richtige und grundlegende Planung. Ohne die, wirst du nie erfolgreich an der Börse investieren können. Nachfolgend klären wir die wichtigsten Fragen rund um das Investieren in Aktien an der Börse.

Welche ist die richtige Aktien-Strategie?

Es gibt einige Aktienstrategien, die man verfolgen kann. Neben der Investition in Wachstumsaktien kann man auch ausschließlich in Blue Chips, oder Dividendenaktien investieren. Wiederum kannst du einen Mix aus allen Aktienstrategien fahren, eben jene, die am besten zu dir passt. Ich für meinen Teil hab mich überwiegend der Dividendenstrategie entschieden, gepaart mit einem Anteil von qualitativen Wachstumsaktien

Der Grundsatz lautet wie folgt:
Wachstumsunternehmen nutzen Gewinne, um das Geschäftsmodell weiter auszubauen und zu expandieren. Diese Unternehmen sind meist anfällig für volatile Börsenzeiten und sehr schwankungsfreudig. Der Vorteil dieser Aktiengattung ist allerdings, dass jährliche Performancerenditen weiter über zehn Prozent hinausgehen können. Ein Aktiendepot mit Wachstumsaktien kann durchaus überproportionale Gewinne erzielen und in verschiedenen Aktienzyklen deutlich besser performen als der Gesamtmarkt selbst. Solche Wachstumsunternehmen belohnen dich allerdings nicht zusätzlich mit Gewinnausschüttungen, sondern nutzen das freie Kapital für weitere Geschäftsaktivitäten.

Unternehmen, die bereits ein breit aufgestelltes und etabliertes Geschäftsmodell vorweisen und aufgrund der Marktstellung nicht weiter wachsen können, schütten ihre Gewinne größtenteils anteilig an uns Aktionäre aus. Das geschieht überwiegend in Form von Dividenden und Aktienrückkaufprogrammen. Letzteres hat keine direkte Auswirkung, die dein Kapital wachsen lassen. Dividenden hingegen sind anteilige Gewinnausschüttungen, die du pro gehaltener Aktie auf dein Depot gutgeschrieben bekommst. Klug ist es, diese Dividenden wieder in den Aktienmarkt zu reinvestieren und die Macht des 8. Weltwunders, den Zinseszinseffekt, zu nutzen. 

Der Unterschied der zu verfolgenden Strategie ist also immens und bringt Vor- und Nachteile mit sich. Wir haben uns für die Dividendenstrategie entschieden, um zusätzliches passives Einkommen in Form von Dividendenerträgen generieren zu lassen, haben aber auch einen geringen Anteil von Wachstumsaktien im Depot, um einen Renditebooster erhalten zu können.

Die Aufteilung unseres Aktiendepots sieht wie folgt aus: 

Ca. 10 % sind Wachstumsaktien, die zum Teil schon hohe Gewinne erzielen, andere wiederum versuchen noch Gewinne zu erwirtschaften. Der Kern, mit 58 % des Aktiendepots, bilden solide und qualitativ hochwertige Unternehmen, die beständig ihre Dividenden an uns Aktionäre ausschütten. Zu guter Letzt entfällt rund 32 % auf sogenannte Hochdividendenaktien. Jene Unternehmen, die überproportional hohe Ausschüttungen an die Anteilseigner ausschütten. Dazu zählen beispielsweise Small Caps, REITs oder BDCs.

Auch die farbliche Markierungen in Orange hat einen Zweck. Sie dient zur Kategorisierung der persönlichen Risikoklasse. Grün bedeutet relativ betrachtet ein geringes Risiko, wie Gold und andere physische Edelmetalle, sowie ETFs. Orange hingegen weist ein moderates bis mittleres Risiko auf, wie es grundsätzliche bei Einzelaktien der Fall ist. Die Farbe Rot suggeriert ein spekulativeres Investment, wie zum Beispiel Hochdividendenaktien.

Wie viele Aktien sollte ein Aktiendepot umfassen?

Idealerweise genug, um über alle Aktienbranchen hinweg richtig diversifiziert zu sein. Dabei gehen die Meinungen natürlich stark auseinander. Dennoch, mindestens eine Aktie je Branche halte ich für absolut notwendig, um breitgefächert aufgestellt zu sein. Um richtig an der Börse zu investieren, sollte dein Aktiendepot breit aufgestellt sein. Andernfalls verpasst du nämlich aufgrund der Sektorrotation mögliche Buchgewinne, die wiederum Buchverluste aus einer anderen Branche, die derzeit nicht gefragt ist, auffangen könnten. 

Letztendlich solltest du daher wenigstens mit zehn Aktien einplanen, für ein solides Aktiendepot.

Dafür müsstest du ein Unternehmen aus jeder Branche auswählen, damit du auf das Mindeste diversifiziert bist. Die verschiedenen Branchen erkennst du rechts im Bild.

Wenn du mit 10 verschiedenen Aktienunternehmen startest, hast du sicher keinen schlechten Start, um an der Börse richtig zu investieren.

Unser Aktiendepot umfasst ganze 88 Unternehmen, aus verschiedenen LändernBrachen und unterkategorisierte Sektoren sowie verschiedene Gattungen. Dazu aber im nächsten Abschnitt mehr.

Welche Aktien aus welchen Branchen brauche ich im Depot?

Kurz und ehrlich: Alle. Im vorherigen Artikelabschnitt habe ich dir bereits die verschiedenen Branchen aufgelistet. Nicht jedoch, die einzelnen Sektoren, die sich darunter verbergen. Jede Branche, lässt sich nämlich noch einmal unterteilen. Und dahingehend ist unter anderem unser Aktiendepot aufgebaut.

 

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Aktienaufteilung der verschiedenen Branchen und Sektoren

Im Energiesektor geht es um die Unternehmen, die sich mit der Erzeugung oder Speicherung von Energie beschäftigen.

Darunter sind die einzelnen Sektoren wie folgt gegliedert:

  1. Fossile Energie
  2. Erneuerbare Energie
  3. Energiespeichertechnik
Aktienbranche Energie
Aktienbranche Finanzen

Im Finanzsektor sind alle Unternehmen enthalten, die Gewinne mit dem Kapital anderer Leute oder Unternehmen verdienen.

Darunter sind die einzelnen Sektoren wie folgt gegliedert:

  1. Banken
  2. Versicherungen
  3. Börsen 
  4. Zahlungsdienstleister

 

Unternehmen, die sich damit beschäftigen, Menschen zu heilen und behandeln, gehören zum Gesundheitssektor.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Krankenversicherer
  2. Apotheken
  3. Krankenhäuser
  4. Pharmaunternehmen
  5. Medizintechnik
Aktienbranche Gesundheit
Aktienbranche Grundstoffe

Der Grundstoffsektor fasst alle Unternehmen zusammen, die mit unbearbeiteten oder nur wenig bearbeiteten materiellen Gütern zu tun haben.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Industriematerialien
  2. Chemie-Industrie

Der Industriesektor umfasst Aktien von Unternehmen, die hauptsächlich Investitionsgüter herstellen, die zur Produktion, Rohstoffgewinnung oder im Baugewerbe eingesetzt werden.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Industriegüter
  2. Gewerbliche Dienstleistungen
  3. Logistik- und Transportwesen
  4. Rüstung
Aktienbranche Industrie
Aktienbrache Kommunikation

Der Kommunikationssektor enthält die Unternehmen, die Menschen miteinander vernetzen. 

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Telekommunikationsausrüstung
  2. Telekommunikationsdienstleister
  3. Medienunternehmen

Nichtzyklischer Konsum beinhaltet die Unternehmen, die Produkte für private Konsumenten produzieren. 

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Getränke
  2. Nahrungsmittel
  3. Hygieneprodukte
  4. Tabak
  5. Supermärkte
Aktienbranche Nichtzyklischer Konsum
Aktienbranche Immobilien

Der Immobiliensektor fasst alle Unternehmen zusammen, die ihr Geld mit Immobilien verdienen.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Immobilienkonzerne
  2. REITs

Der Technologie-Sektor enthält alle Unternehmen, die digitale Dienstleistungen anbieten oder erst möglich machen.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Hardware
  2. Software
  3. IT-Dienstleister
  4. Halbleiter
Aktienbranche Versorger

Der Sektor der Versorger enthält alle Unternehmen, die einen Teil der Infrastruktur unseres Lebens bereitstellen.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Abfall- und Entsorgungsdienstleistung
  2. Gas, Wasser und kombinierte Versorgung
  3. Elektrizität

Der Sektor zyklischer Konsum fasst alle Unternehmen zusammen, die ihre Produkte überwiegend an private Konsumenten verkaufen.

In dieser Branche sind folgende Sektoren zu finden:

  1. Kleidung 
  2. Gebrauchsgüter
  3. Restaurants
  4. Reisen
  5. Automobile
Aktienbranche zyklischer Konsum

Solltest du dich umfassender mit dem Finanzmarkt auseinandersetzen wollen, musst du auch die einzelnen Sektoren der jeweiligen Branchen in Betracht ziehen, um erfolgreich an der Börse investieren zu können. Eine kluge Diversifizierung innerhalb der unterteilten Sektoren ist sinnvoll, um die verschiedenen Aktien nicht in einer Branche über- oder unterzugewichten.

Im folgenden Bildausschnitt erkennst du, wie unsere Sektorenüberischt der einzelnen Aktien gestaltet ist. Mit Getquin lässt sich das übersichtlich darstellen.

Wie du bereits zu Beginn dieses Artikels gelesen hast, haben wir den Sektor der Immobilien, insbesondere der REITs aufgrund der Dividendenstrategie übergewichtet. Das ist natürlich keinerlei Vorgabe, die du umsetzen musst. Wie du allerdings erkennen kannst, ist jede Branche vertreten unter den 88 Aktienunternehmen, die wir ausgewählt haben. Derzeit sind noch nicht alle auswählten Unternehmen in unser Depot gewandert. Vorwiegend der Medizinbereich ist aufgrund der aktuellen Überwertung unattraktiv für Zukäufe. Lediglich 56,5% der geplanten Aktien sind erst gekauft. Warum? Wie angesprochen, erwarten wir in nächster Zeit eine Marktkorrektur, die wir nutzen wollen, um das Depot voll zu befüllen.

Wie viel Geld in ein Aktienunternehmen investieren?

So viel wie möglich, so wenig wie nötig ist die Devise. Jetzt geht es ans Eingemachte. Die Frage, wie viel Geld in ein einzelnes Unternehmen investiert werden soll, ist ähnlich wie die Anzahl der Aktien in einem Portfolio, unbedingt individuell zu betrachten. Das Geld, das du für das Aktienportfolio investiert werden soll, muss natürlich im Verhältnis zum gesamten Investitionsportfolio stehen. Wie gehst du also am besten vor? Ganz einfach. Du musst für das gesamte Investmentportfolio eine Summe definieren, die investieren willst und vor allem in drei bis fünf Jahren kannst. Dazu im nächsten Abschnitt ein Praxisbeispiel.

Gewichtung der Aktien im Investmentportfolio

Im nachfolgenden Rechenbeispiel, zeigen wir dir, wie die richtige Herangehensweise ist, um zum Beispiel die Gewichtung in Summe und als Prozentanteil einer Aktie herauszufinden.

Rechenbeispiel für dein Investmentportfolio
  1. Wie hoch ist die Summe, die du bedenkenlos jeden Monat weglegen kannst? 
    Diese Summe darf dir nicht weh tun und du musst sie abschreiben, denn das Geld wird über Jahrzehnte investiert und arbeitet für dich.
    Angenommen du schaffst jeden Monat bedenkenlos 300 EUR als Sparrate, hochgerechnet auf fünf Jahre ergibt das ein Gesamtinvestment von 18.000 Euro. 
  2. Diese 18.000 Euro sind nun 100%. Diese musst du jetzt auf deine gewünschte Assetklassen und gemessen an deinem Risikoprofil aufteilen. Hast du eine ähnliche wie wir, entfallen womöglich 10% auf physische Edelmetalle wie Gold und Silber, 10% auf Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum, 20% auf eine Core-Satellite-Strategie mit ETFs und 60% auf Aktien.
  3. Diese 60% Aktienanteil sind heruntergerechnet 10.800 EUR. Diesen Anteil teilst du nun durch die Anzahl deine gewünschten Aktienunternehmen, die du im Portfolio haben möchtest. Wenn du dich für insgesamt 20 Aktien entschieden hast, die gekauft werden sollen, darf in jede Aktienposition, bei gleicher Gewichtung, 540 Euro investiert werden.
  4. Genau so gehst du auch vor für die Aufteilung deiner Kryptowährungen, ETFs oder Edelmetalle. So weißt du nun ganz genau, in welche Position aus welcher Assetklasse wie viel Geld investiert werden darf.

Aktiensparpläne oder Einmalkäufe der Aktien?

Ideal ist eine Kombination aus Aktiensparplänen und zusätzlichen Einmalkäufen, wenn die Bewertung des Unternehmens sehr günstig ist. Wenn du dich noch nicht mit der Fundamentalanalyse auseinandergesetzt hast, ist die Ausführung der Aktiensparpläne sinnvoll, denn hier profitierst du ohne große Kenntnisse der Aktienmärkte von den Kursschwankungen der Aktien und dem Cost-Average-Effekt.  Solltest du dich bereits intensiv mit der Thematik des Finanzmarkts beschäftigen, solltest du allerdings auf Sicht deiner 5-Jahres-Strategie Market-Timing dem Time-in-the-Market vorziehen. Wir haben gemerkt, dass das auf diese, relativ kurze, Investitionszeit deutlich profitabler sein kann.

Aktien verschiedener Branchen übergewichten?

Aktien aus verschiedener Branchen explizit überzugewichten, kann von Vorteil sein, um sein Risikoprofil zu optimieren. Solltest du zum Beispiel einen höheren Aktienanteil in deinem Investitionsportfolio anstreben, dennoch aber konservativer investieren, solltest du Branchen wie Telekommunikation und nichtzyklische Konsumgüter übergewichten. Diese Branchen bewegen sich dezenter als der Aktienmarkt selbst, sie sind nicht sehr schwankungsanfällig. So milderst du dein Risikoprofil, obwohl du einen höheren Aktienanteil hast.

Nachkaufstrategie - Aktien nachkaufen oder nicht?

Eine Nachkaufstrategie, um Aktien nachzukaufen, kann durchaus sinnvoll sein. Eines sei dir von uns erfahrenen Investoren gesagt: es wird dir nur in sehr seltenen Fällen gelingen, die Aktien am unmittelbaren Tiefpunkt zu kaufen. Uns ist das lediglich fünf mal gelungen, bezogen auf die nachfolgende Kurshistorie. 

In diesem Zusammenhang kannst du dich also mit einer Nachkaufstrategie von Aktien befassen, um deutlich tiefere Aktienkurse für deine Investition zu nutzen. Aktien sind, je nach Branche, sehr schwankungsfreudig. Zwischen 10 und 50% Kursschwankung in einem Jahr ist absolut keine Seltenheit. Was natürlich keinen Sinn ergibt ist, den Einstandskurs bereits senken zu wollen, wenn die Aktie lediglich 10% bezogen auf deinem ersten Einkauf gesunken ist. Bei gleicher Investitionssumme wie beim ersten Kauf ergibt sich lediglich eine durchschnittliche Minimierung der negativen Performance von 5%.

Was mehr Sinn ergibt ist, wenigstens eine Korrektur der Aktie von mindestens 30% abzuwarten, um dann diese Kursstände zum Nachkauf zu nutzen.

Fazit: Richtig investieren in Aktien

Um richtig in Aktien zu investieren, benötigt es nicht viel. Sicherlich bist du nach diesem Artikelabschnitt deutlich schlauer, was die Herangehensweise, Aufteilung und die Investitionen in Aktien betrifft, um richtig an der Börse zu investieren. Aktien sind neben den Kryptowährungen jene Assetklasse, die am schwankungsfreudigsten ist. Die Volatilität und das daraus resultierende Risiko ist nicht zu unterschätzen. Dieses geht natürlich auch mit möglichen erhöhten Renditen einher. Das Investieren in Einzelakten ist aber alternativlos, um richtig an der Börse zu investieren.

Letztendlich bleibt natürlich alles immer alleine deine Entscheidung. Wir geben keineswegs vor, wie du vorgehen kannst, um richtig an der Börse zu investieren. Dieser Artikel soll als Hilfestellung dienen, um verschiedene Herangehensweisen, Einschätzungen und reale Beispiele aus unserem Portfolio detailliert erklären zu können. Auch genau darum stellen wir unser Aktienportfolio auch nicht explizit vor. Es soll keineswegs um Nachahmung gehen, sondern als Gedankenanregung.

Fazit: Richtig investieren an der Börse als Anfänger und Fortgeschrittener

Um richtig an der Börse zu investieren, gibt es keinen einzig richtigen Weg. Viele Wege mit sehr vielen Möglichkeiten stehen dir offen, um langfristig an der Börse Erfolg zu haben. Sei es eine Dividendenstrategie, der Kauf von physischen Edelmetallen mit einem qualitativen Edelmetall Report oder du dich mehr für die Kryptowährungen in Kombination mit starken Wachstumsaktien interessiert. Denke an Gewichtung der einzelnen Assetklassen und das mögliche Risiko. Um richtig an der Börse zu investieren und nachhaltig langfristigen Erfolg haben zu können, musst du einen Marathon laufen und nicht sprinten können. Aber genau das verstehen leider nur die wenigsten. Wir hoffen, du gehörst jetzt dazu!

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FAQ: Meistgestellte Fragen zum Thema richtig investieren an der Börse

Um richtig an der Börse zu investieren, benötigst du eine möglichst große Streuung verschiedener Assetklassen. Langfristig profitierst du von der Zeit, in der das Geld investiert ist und für dich arbeitet.

Ganz hängt ganz davon ab, welche Investitionsstrategie du verfolgst. Während sich für Aktiensparpläne die Neobroker eignen, sind Fullbroker hauptsächlich für Wachstumswerte, die an ausländischer Börse gelistet sind, geeignet.

Das hängt ganz davon ab welches Risiko du bereit bist einzugehen. Kryptowährungen sind neben Aktien die volatilsten Assetklassen. Edelmetalle und ETFs hingegen eignen sich vor allem für das Investieren mit moderatem Risiko.

Durchaus. Edelmetall, wie Gold, eignen sich für den langfristigen Aufbau von Vermögen. Nicht zuletzt deshalb, weil Edelmetalle inflationsgeschützt sind. Neben Gold bietet sich auch Silber als Investment an.

Einzelaktien sind einer der volatilsten Investments an der Börse. Sie locken allerdings auch mit hohen Renditen. Je nach Aktienstrategie, kann ein Investment in Aktien auf passives Einkommen ausgerichtet werden, oder punktuell verschiedene Branchen abgedeckt werden.

Ja. Durch die Abbildung der Core-Satellite-Strategie ist es möglich ETFs für den langfristigen Vermögensaufbau zu nutzen. 

Aktien mit hohen Dividenden eignen sich für die Dividendenstrategie. Diese Ausschüttungen an Investoren, die die Aktiengesellschaft an die Anleger ausgibt, erhältst du die Möglichkeit diese Dividenden zu reinvestieren und so vom Zinseszinseffekt gebrauch zu machen.

Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum sind die schwankungsfreudigsten Assetklassen am gesamten Aktienmarkt. Dieses Risiko kann mit überproportionaler Rendite einhergehen. Eine simple Buy-and-Hold-Strategie ist bei Kryptowährungen am besten geeignet.

Um in Gold zu investieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine einfache Methode ist der Kauf von physischem Gold. Wenn du Gold kaufst, gibt es einige Aspekte zu beachten, die in einem qualitativen Gold Report zu finden sein sollen.

Diese Frage muss individuell beantwortet werden. Fakt ist, dass es zehn Branchen am Finanzmarkt gibt, in der Aktien unterteilt sind. Es kann sinnig sein, wenigstens eine Aktie in jeder Branche zu investieren.

Es gibt verschiedene Wege, um Bitcoin kaufen zu können. Eine einfache Möglichkeit ist der Kauf über Bison. Das deutsche Unternehmen macht es für jeden Privatanleger sehr einfach Bitcoins zu kaufen. 

Idealerweise beginnt das Investieren an der Börse mit der Auswahl der möglichen Assetklassen wie Edelmetalle, ETFs, Aktien und Kryptowährungen. Nach der richtigen Zuordnung deines Risikoprofils solltest du die richtige Höhe der Investitionssumme festlegen und den Kauf der Assetklasse starten.

Christian Lill

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